HiLSA - Hitzekompetenz vulnerabler Gruppen in Sachsen-Anhalt; Teilvorhaben "Geodienste"

Hitze stellt ein großes und dringendes Klimarisiko für die menschliche Gesundheit dar. Um dem Hitzeschutz auf gesellschaftlicher Ebene angemessen zu begegnen und damit gesundheitlichen Risiken der Bevölkerung entgegenzuwirken, sind Steuerungselemente unabdingbar. Bereits im Jahr 2008 veröffentlicht die Weltgesundheitsorganisation, als Reaktion auf die Auswirkungen des Klimawandels und zunehmende Hitzewellen in Europa, Empfehlungen zur Planung von Maßnahmen zum Hitzeschutz und beschreibt die Gesundheitsauswirkungen bei angemessener Vorbereitung als weitgehend vermeidbar. Vor diesem Hintergrund widmet sich das Projekt „Hitzekompetenz gefährdeter Gruppen im Land Sachsen-Anhalt (HiLSA)", dem Ziel der Stärkung der Widerstandsfähigkeit Sachsen-Anhalts gegenüber Hitzewellen. Hierbei liegt der Fokus auf der Stärkung der hitzebezogenen Gesundheitskompetenz besonders vulnerabler Gruppen Die Konzeption und Umsetzung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel basiert in vielen Fällen auf räumlichen Informationen (Geodaten). Neben der globalen Veränderungen, die durch den Klimawandel verursacht werden, spielen regionale und lokale Besonderheiten eine Rolle, die nicht zu vernachlässigen sind. Geodaten werden im Projekt "HiLSA" in folgenden Bereichen eingesetzt: 

  • kartographische Darstellung des Ist-Zustandes sowie möglicher Szenarien in Hinblick auf zu erwartende Hitzeereignisse 
  • Erstellung von Vulnerabilitätskarten: wo sind (besonders) negative Auswirkungen zunehmender Hitzetage und -perioden zu erwarten? 
  • Hitze-Anpassungsszenarien in urbanen Lebensräumen auf der Grundlage von 3D-Stadtmodellen. Wo können (welche) Maßnahmen das Hitzemanagement verbessern helfen?

 

Letzte Änderung: 01.04.2026 -
Ansprechpartner: Michael Kauert