Airborne Multispectral Camera AMC-6 - Unsichtbares sichtbar machen: Multispektrale 3D-Erfassung
Der Bedarf
Die Folgen des Klimawandels und der steigende Bedarf an belastbaren Geo-Informationsprodukten machen räumlich hochauflösende, flexibel planbare Messflüge für die Bereiche Landwirtschaft, Forst, Gewässer und urbane Räume erforderlich. Satellitendaten liefern zwar regelmäßige Zeitreihen, sind für lokale Fragestellungen jedoch oft zu grob aufgelöst und zeitlich wenig steuerbar (z. B. im Katastrophenfall). Drohnen eignen sich aufgrund ihrer Reichweite und der geltenden Regularien in der Regel nicht für großräumige Kampagnen. Hyperspektrale Systeme sind hingegen häufig mit hohen Kosten verbunden und erfordern einen hohen Aufwand für Auswertung und Analyse. In der Praxis besteht daher ein Bedarf an robusten, anwendungsspezifisch konfigurierbaren Multispektraldaten, welche die Lücke zwischen Satelliten-Monitoring und in-situ-Beobachtungen schließen – inklusive eines anwenderfreundlichen Workflows für Luftbildfirmen, Vermessungs- und Umweltbehörden sowie Dienstleister.
Präzises 3D-Umweltmonitoring
Die Airborne Multispectral Camera AMC-6 ist ein flugzeuggestütztes Stand-alone-Messsystem und kann gezielt Airborne-Laserscanning ergänzen. Sechs Kameras (1× RGB, 5× monochrom, 31,4 MP, Global Shutter) sind über austauschbare Filterplatten und Schmal-/Breitbandinterferenzfilter anwendungsorientiert anpassbar (350–950 nm). Bei einer Flughöhe von 1000 m wird eine GSD von ca. 10 cm/pix erreicht. Flexible Filtersätze unterstützen Waldzustand, Precision Farming, Gewässerqualität und 3D-Stadtmodelle im hochdetaillierten Einsatz. Sie liefert georeferenzierte Multispektral-Orthophotos, Stacks und Indizes (NDVI/SAVI/CIR) für 3D-Produkte, Kartierung, Klassifikationen sowie ML/DL-Analysen in Stadt, Forst, Landwirtschaft und Gewässeranwendungen.

