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| Sicherung gegen explosible Rauchgase / Protection from explosible flue-gases | In Anbetracht des stetig wachsenden Energiebedarfs sowie der Ressourcenknappheit an fossilen Brennstoffen kommt es vermehrt zur Erschließung alternativer, regenerativer Energiequellen und deren Einsatz in großtechnischen Feuerungsanlagen. Die starken Unterschiede in der Zusammensetzung der Sekundärbrennstoffe erfordern sowohl eine angepasste Technologie für die Prozessführung der Verbrennung als auch die Messung der fluktuierenden Schadstoffbildung. Ein bedeutendes Beispiel dafür stellt die Zementindustrie dar. Bei dieser werden oft unzulässige CO-Konzentrationen im Verbrennungsabgas der Drehrohröfen gemessen. Die hierbei bestehende Gefährdung liegt in einer möglichen Explosion in den nachgeschalteten Elektrofiltern. Zum Schutz davor werden diese bei Erreichen einer kritischen CO-Konzentration abgeschaltet und geerdet. Die Anzahl der sicherheitstech-nisch notwendigen Anlagenabschaltungen hängt unter anderem vom Grenzwert für die kritische CO-Konzentration ab, der durch die limitierte Zeitauflösung der eingesetzten Messverfahren weit unterhalb der unteren Explosionsgrenze angesetzt wird. Aufgrund dessen sind viele der erfolgten Abschaltungen unnötig und haben zur Folge, dass die Stäube ungefiltert in die Umwelt gelangen. Damit ist ein Akzeptanz- und finanzieller Verlust verbunden. Das Ziel der Arbeit besteht darin, den gegenwärtigen Sicherheitsabstand zwischen dem Abschaltkriterium und der tatsächlichen, für den Elektrofilter gefährlichen, CO-Konzentration mittels eines geeigneten Mess- und Auswerteverfahrens zu reduzieren und damit die Anzahl von Anlagenabschaltungen bei unverändert hohem Sicherheitsniveau zu verringern.
In industrial processes, e.g. in the cement industry, impermissible CO concentrations may occur in the off-gas. The accompanying hazard is an explosion in the electrostatic filter installed downstream in order to reduce the dust particle contents to environmentally tolerable levels. To avoid explosions, the filter is shut down if minor increases of CO concentrations are detected. The objective of the work is to identify a method for detecting the CO peaks in order to increase the current limit value of CO and to minimize the number of shutdowns. | | Zum Internetauftritt hier klicken! ... | Prof. Dr. Ulrich Hauptmanns 
Anfrage stellen | Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg  Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik Institut für Apparate- und Umwelttechnik Universitätsplatz 2 39106 Magdeburg
Telefon: (0391) Fax: (0391) 67-11128 | Jung, Dipl.-Ing. Sebastian
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